Die Zündwilligkeit eines Kraftstoffes gibt Auskunft über den Zeitraum, der zwischen Einspritzung und Selbstentzündung liegt (Zündverzug). Sie wird in Cetanzahlen gemessen und ist die Voraussetzung für das Dieselprinzip. Denn nur wenn sich der Kraftstoff nach Einspritzung in die verdichtete heiße Luft selbst entzündet, kommt eine Verbrennung zustande.
- Karl-Heinz Dietsche, Thomas Jäger, Robert Bosch GmbH: Kraftfahrtechnisches Taschenbuch. 25. Auflage, Friedr. Vieweg & Sohn Verlag, Wiesbaden, 2003, ISBN 3-528-23876-3
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