Die Kondensatorentladungszündung (engl.: Capacitor Discharge Ignition, CDI) ist eine Sonderform der Zündung für Ottomotoren. Dabei wird ein Kondensator mit bis zu 400 V Gleichspannung aufgeladen und über die Primärwicklung der Zündspule mit einem Thyristor entladen. Durch diese plötzliche Entladung entstehen sekundärseitig 30 bis 40 kV, die dann zur Zündkerze geleitet werden. Der Impuls, mit dem der Thyristor durchgeschaltet wird, wird von einem Steuerrechner bestimmt oder aus einer Kennlinie genommen. Im Gegensatz zur Unterbrecherzündung oder Transistorzündung ist bei der CDI nicht die Zündspule der Energiespeicher, sondern dient diese nur als Transformator. Die Energie für den Zündfunken kommt aus dem Kondensator, der dazu hochspannungs- und impulsfest ausgelegt wird.
„CDI“ ist eine eingetragene Marke der Daimler AG, Stuttgart.[1]
[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise
- ↑ Deutsches Patent- und Markenamt, Registernummer/Aktenzeichen 39733470.2