Eine Auslassteuerung wird beim Zweitaktmotor eingesetzt um das Drehzahlband zu verbreitern. Die Resonanzdrehzahl des Motors wird unter anderem bestimmt durch den Vorauslass. Je mehr Vorauslass der Motor besitzt, umso höher ist die Drehzahl in der der Motor seine Leistung hat. Jedoch büst man mit einem großen Vorauslass Leistung in unteren Drehzahlen ein. Man umgeht dieses Phänomen mit einer Klappe oder auch Walze die die Auslasssteuerzeit zur Drehzahl verändert. Diese Klappen oder Walzen werden mechanisch, elektrisch oder mit Hilfe des Abgasdruckes bewegt und vergrößern bei steigender Drehzahl die Auslasssteuerzeit sowie den Querschnitt.
- Max Bohner, Richard Fischer, Rolf Gscheidle: Fachkunde Kraftfahrzeugtechnik. 27.Auflage, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten, 2001, ISBN 3-8085-2067-1
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